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PDF-Broschüre zur
Röntgentherapie

Das VMD-Zentrum und seine Leistungen

 

Vielleicht können wir auch für Sie und Ihr Tier mehr tun, als Sie bisher dachten.

Das Zentrum für veterinärmedizinische radiologische Diagnostik (VMD) legt neben einem sympathischen, kompetenten Team großen Wert auf den Einsatz moderner radiologischer Geräte aus der Humanmedizin. 
Somit besteht die Möglichkeit, die aus der Humanmedizin bekannten, qualitativ hochwertigen diagnostischen Möglichkeiten wie CT und MRT auch für den geliebten Vierbeiner anzuwenden.

Therapieversuche aufgrund von Verdachtsdiagnosen entfallen--> nach erfolgter Diagnosestellung kann jetzt gezielt therapiert werden.
 

Sollten Sie Fragen zu Untersuchungen, Behandlungen und Therapien haben, scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen. Jeder Einzelne unseres Teams steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite um die beste Untersuchungsmethode für Ihr Tier zu finden.


Im Folgenden finden Sie noch einige Erläuterungen zu dem hier angebotenen Leistungsspektrum.

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Strahlentherapie (Röntgenbestrahlung)

  • zur Behandlung von akuten Entzündungen des Bewegungsapparates: Arthritiden, Distorsionen
  • chronisch-degenerativen Erkrankungen: Arthrosen, Periarthrosen, Bursitiden, rezidivierende Insertionsdesmopathien, Tendinitiden, Tendosynovitiden, Desmalgien
  • chronisch-rezidivierenden Entzündungen: Fisteln, infizierte Arthritiden, lokalisierte Ekzeme, Bursitiden, Tendosynovitiden
  • Tumoren: granulierende flache bzw. großflächige Sarkoide, Melanome, Neurofibrome
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  •  Weitere Indikationen auf Anfrage

Röntgentherapie
Die konventionelle Röntgentherapie ist eine Form der Behandlung, die ursprünglich für die klassische Tumortherapie entwickelt wurde. Diese Form der Röntgentherapie erstreckt sich auf eine Vielzahl von Erkrankungen. Die Röntgentherapie wird seit Jahren in der Humanmedizin angewandt, ist in der Tiermedizin aber fast gar nicht bekannt.

Prinzip
Die durch eine Hochleistungsröntgenröhre generierten Röntgenstrahlen werden mit Hilfe diverser Tuben gebündelt und auf die zu bestrahlenden Bereiche gerichtet. Die Qualität der Strahlung und die daraus resultierende Eindringtiefe und Intensitätsverteilung wird bei der Anwendung durch veränderbare Hochspannungswerte (kV und mA), die Entfernung zwischen der Röntgenröhre und dem Objekt sowie der Tubuslänge und -form bestimmt. Man unterscheidet je nach Wirkungstiefe zwischen oberflächlicher, halbtiefer und tiefer Bestrahlung. Die Röntgenstrahlung verursacht:

  • Verbesserung der Kapillardurchlässigkeit und der Gewebeperfusion (Perfusionstheorie)
  • Zerstörung von Entzündungszellen unter Freisetzung von aktiven Mediatoren, Zytokinen und proteolytischen Enzymen (Fermentative Theorie)
  • Beeinflussung des autonomen Nervensystems (Neuroregulatorische Theorie)
  • Proliferationshemmung von teilungsfähigen Zellen (Antiproliferative Theorie)
  • Beeinflussung des Gewebemilieus, u. a. Gewebsazidose (Elektrochemische Theorie)
  • Hemmung der Exsudation und Leukozytenansammlung
  • Bindegewebsaktivierung

Das Zusammenwirken mehrerer Mechanismen ist für die biologische Strahlenwirkung verantwortlich.
Je akuter ein entzündlicher Prozess ist, desto geringer sollte die Einzel- und Gesamtdosis der Strahlentherapie sein und umso kürzer sind die Abstände zwischen den einzelnen Bestrahlungen zu wählen.
Die Dauer der Wirkung der Röntgentherapie ist nicht objektiv messbar, jedoch beweisen empirische Untersuchungen eine Langzeitwirkung.

Behandlungsverlauf
Vor Behandlungsbeginn ist es erforderlich die Indikation zu überprüfen. Dafür sind bei orthopädischen Patienten aktuelle Röntgenbilder oder bei Sehnenschäden Ultraschallbilder vorzulegen. Die Unterlagen sind notwendig, um die Anzahl der Bestrahlungen und die Bestrahlungsdosis individuell zu ermitteln.
Der Patient wird in fünf bis acht Sitzungen (Dauer jeweils nur wenige Minuten), abhängig vom Krankheitsbild, bestrahlt. Für jede Behandlung wird das Tier entsprechend ruhig gestellt und kurzzeitig auf dem Behandlungstisch fixiert. Der Patient kann kurz nach der Behandlung wieder nach Hause transportiert werden.

Erfolgschancen
Bei orthopädischen schwer therapierbaren Patienten bessert sich zumindest die Symptomatik in ca. 80% der Fälle, eine vollständige Wiederherstellung der Funktion wird in ca. 65 % der Fälle erreicht.

 


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Allgemein

  • Komplett vernetztes Institut mit digitaler Bildarchivierung und CD-Brennstation
  • Modernste Software zur Bildbearbeitung
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